Die Ampel !?!

"Die Übung nun bitte kleinschrittig trainieren!"

Dieser Satz ist dir mit Sicherheit schon um die Ohren geflogen. Gerade, wenn es darum geht, ein neues Verhalten zu trainieren.

Aber warum ist das so wichtig?

Du kannst es mit einem Hausbau vergleichen.

Man fängt mit der Bodenplatte an und baut dann Stein auf Stein bis zum Dach.

Fehlt ein Stein oder mehrere Steine, ist das Haus wackelig und droht am Ende sogar zusammenzubrechen.

Möchte ich also später ein zuverlässiges Verhalten von meinem Hund, muss ich ihm die Übung Schritt für Schritt genau erklären.

Nur so können wir sicher sein, dass er es versteht und ihm die Übung vom Kopf in die Pfoten übergegangen ist.

Lassen wir einen oder mehrere Steine weg (zu großer Trainingsschritt) und der Hund kann diesen Schritt nicht ausführen und die Belohnung bleibt öfters aus, wird dies unvermeidlich zu Frust führen.

Er wird unmotiviert, hat keinen Spaß mehr, findet die Übung doof und macht dicht. Im schlimmsten Fall verknüpft er nicht nur diese Übung mit Frust, sondern generell das Training mit dir.

Das kleinschrittige Training ist also auch in dem Punkt wichtig. Der Hund muss immer zu einer hohen Erfolgsquote kommen. Es sollten nie mehr als 2 Fehlversuche riskiert werden.

Das Motto heißt „Ist das Belohnungskonto gut gefüllt, wird das Verhalten zuverlässig, freudig und gerne gezeigt“

 
 

Jetzt kommt die Ampel!

Woher weiß ich denn jetzt, wann der nächste Trainingsschritt an der Reihe ist?

Hier hilft uns das Ampelprinzip

  • 3x perfekt geklappt – grün – nächster Schritt
  • 2x gut geklappt – gelb – bleibe bei dem Trainingsschritt, bis er 3x klappt
  • 1x geklappt – rot – gehe einen Trainingsschritt zurück
 
Zusammen gefasst heißt dies:
Wenn du 3x einen Trainingsschritt im grünen Bereich trainiert hast, gehst du einen Trainingsschritt weiter. Achte darauf, nicht sofort zu viel zu wollen!
 
Du machst also wieder 3 Einheiten. Sind diese im grünen Bereich? Wunderbar! Dann hast du alles richtig gemacht. Bist du bei Rot, gehst du wieder zurück und machst es dir und deinem Hund leichter.
 
Bedenke!
 
Rückschritte sind Fortschritte, denn sie zeigen dir, was schon gehen kann und was eben nicht.
 

2 weitere Faktoren für ein gutes Training!

Die Schnauzenlänge deines Hundes gibt dir vor, wie groß der Sprung zum nächsten Trainingsschritt ist.

Schreib uns gerne! Wir helfen dir zu deinem Training gerne weiter.

Behalte deine Trainingszeit im Auge!

Eine gute Trainingszeit ist 3 Mal 2 Minuten mit jeweils 10 bis 15 Sekunden Pause dazwischen.

 

In den Pausen arbeiten die Synapsen weiter und verarbeiten das gerade Erlernte.

Nutze die Ampel für dein Trainng und du wirst:

  • zuverlässiges Verhalten abrufen können
  • schneller voran kommen
  • Spaß am Training haben und dein Hund auch
  • bewusster trainieren
  • entspannter trainieren, da du einen Plan hast
  • Bindung zu deinem Hund aufbauen/ verstärken
  • endlich den Alltag genießen können

Erklärbär-Video von Daniela

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