Die Schleppleine als Hilfsmittel

Ich wurde vor einiger Zeit von einer Kundin gefragt, warum ich immer Handschuhe trage, wenn ich mit Cuba unterwegs bin. Die Antwort wird mit Sicherheit auch für dich interessant sein. Deswegen möchte ich sie mit dir teilen.

Cuba ist jagdlich ambitioniert und in gewissen Gebieten habe ich ihn auch immer noch an der Schleppleine. Sobald er an der Schleppleine läuft, trage ich – egal bei welchem Wetter- immer Handschuhe.

Gerade bei Hunden über 20kg empfehle ich grundsätzlich immer, Handschuhe zu tragen. Denn wenn dieser Hund mit seinem Gewicht losrennt, dann wird er es immer schaffen, dir ein paar Zentimeter der Leine durch die Hände zu ziehen bis du ihn gestoppt bekommst. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass das sehr schmerzhaft werden kann, denn durch die hohe Reibung entstehen Verbrennungen.
Die Handschuhe verhindern die Verbrennungen und geben dir besseren Halt.
Du fragst dich jetzt, welche Handschuhe man da am besten nehmen kann?
Ich empfehle dir Reithandschuhe!
Die gibt es für unterschiedliche Jahreszeiten, das heißt schön dünne für den Sommer und dicke für den Winter. Reithandschuhe sind außerdem dafür ausgelegt, guten Halt zu geben und halten große Reibungen gut aus.

Nicht zu empfehlen sind halbhohe Handschuhe wie zum Beispiel bei Fahrradhandschuhen, da der Schutz dort nicht ausreicht.

Ein zusätzlicher Tipp für Halter mit großen Hunden ist der Rückdämpfer!
Der Rückdämpfer ist eine ca. 10-20 cm lange elastische Leine, die zwischen Geschirr und Schleppleine kommt.
Sie dehnt sich bei Zug aus und dämpft so den Ruck an der Leine ab. Das ist erstens deutlich schulterschonender für dich als Mensch, aber natürlich auch gesünder für deinen Hund.

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